Montag, Juli 24, 2006

Lehrstück des manipulativ-populistischen Journalismus

Auf ARD lief am 20.07. in der Sendung PANORAMA ein Bericht über Calling All Nations in Berlin unter dem Tilel "Kampf den Dämonen – Radikale Christen in Deutschland". Das ist für mich ein klassisches Beispiel des manipulativ-populistischen Journalismus. Hier wird auf Christen richtig Hexenjagt gemacht:

O-Ton: Das Berliner Olympiastadion am vergangenen Samstag. Etwa 20.000 Menschen feiern einen Massen-Gottesdienst – die meisten von ihnen sind radikale Christen. Ihr fester Glaube: Sie befinden sich in einem ständigen Kampf gegen den Teufel und seine Dämonen. Für alles Schlechte auf der Welt werden die finsteren Mächte verantwortlich gemacht. Alles Schlechte – das sind für die radikalen Christen Kriege, Katastrophen und Krankheiten. Aber auch Homosexuelle und Andersgläubige. In Workshops und Seminaren lehren selbsternannte Prediger, wie Dämonen erkannt und ausgetrieben werden können. Sie sind davon überzeugt, dass jeder befreit und geheilt werden kann – er muss nur richtig glauben. Dabei versprechen die Prediger viel: Lahme können wieder gehen, Blinde sehen, Tote werden auferweckt. Wer nicht geheilt wird, ist selbst schuld, glaubt nicht genug oder hat gesündigt. Aussteiger schildern, wie sie unter diesem psychischen Druck zusammengebrochen sind.

Hier kann das Video angeschaut werden: http://www.ndrtv.de/panorama/archiv/2006/0720/sektenchristen.html
Hier mein Beitrag im Forum: http://www.ndrtv.de/panorama/forum/index.phtml?forum=&thread=9702&id=10122
Hier gehts zum Forum. Bitte beteiligt euch! http://www.ndrtv.de/panorama/forum/index.phtml?forum=&thread=9702&id=9702

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Leider liefert man dieser Art von Journalismus nicht gerade wenig Stoff. Denn in einem haben die Kritiker Recht - Druck und Manipulation sind da keine Seltenheit.

Anonym hat gesagt…

Hallo.
Ich mochte mit Ihrer Website context21.blogspot.com Links tauschen